Samstag, 20. Juni 2015

3 Tage im Hotel Mosel Schlösschen die mein Leben verändern…



Wow…was soll ich sagen. Ich bin immer noch sprachlos über die letzte Woche.
Ein Tag vor meinem Geburtstag, hieß es unerwartet „Koffer packen“. Doch dieses Mal war nicht ich diejenige die alles von vorne bis hinten ins kleinste Detail durchgeplant hat, sondern Alex, der mir bis zur letzten Minute nicht verraten wollte wo es hingehen sollte.


Urlaub planen und buchen liegt mir und ich könnte Stunden damit verbringen, nach geeigneten Hotels zu suchen und das beste Angebot zu finden. Expedia, Holidaycheck, Tripadvisor und ich sind quasi soooo - stellt euch vor ich wie ich gerade meine Finger kreuze! Das heißt, ich gebe meinen Job auch nicht so gerne aus der Hand und war dementsprechend aufgeregt als wir mit dem Auto losfuhren. Still und heimlich hatte Alex für diese 3 Tage auch einfach mal meine ganzen Termine, wie z.B. ein Treffen mit meinen Kolleginnen abgesagt, nur damit ich ja nicht vorher erfahre, dass er etwas geplant hat.


Wir fuhren und fuhren und ich hatte absolut keinen Plan wo es hinging, denn wir haben die letzten Jahre schon so viele Ziele ins Auge gefasst, dass ich das Ziel aus den Augen verloren hatte.
Bodensee, ein Musical in Bochum, mehrere Städte und und und…und u.a. auch mal ein Paar Tage an der Mosel.
Erst nach einer Weile sah ich „Trier“ angeschrieben und da dämmerte es mir langsam…er hatte tatsächlich einen Kurztrip an die Mosel gebucht.
Aber welches Hotel???

Kennt ihr noch das Gefühl von damals, als es noch keine Hotelbewertungen im Internet gab und man aus dem Katalog „gekauft wie gesehen“ einen Urlaub buchte? Wir mussten einfach vertrauen, dass der Typ vom Reisebüro keinen Scheiß erzählt hat und das Hotel wie auf den Bildern aussah. Es war immer total aufregend, wenn man dann im Urlaubsort im Bus saß und die verschiedenen Hotels anfuhr.
Die Erleichterung, wenn an einer Bruchbude angehalten wurde und nicht der Name seines gebuchten Hotels fiel. 

Das Hotel Mosel Schlösschen

Ein bisschen so wie früher fühlte ich mich auf der Fahrt an die Mosel.
Mein Typ vom Reisebüro war in diesem Fall aber Alex und ich wusste, da konnte nichts schief gehen!


Wir kamen dann am wunderschönen Hotel Mosel Schlösschen an, mit direktem Blick auf den Fluss. Als wir da so an der Lobby standen, hörte ich das Gespräch zwischen Alex und dem Hotelangestellten: „Wann möchten Sie denn heute Abend das Dreigänge Menü und wann morgen den Picknickkorb und die Massage in unserem Spa?"

Lobby


Ihr hättet mich echt mal sehen sollen: WAS GEHT DENN HIER AB???
Doch das war dann immer noch nicht alles, denn dann ging es auf unser Zimmer – oder soll ich sagen die 2 stöckige Juniorsuite mit Blick auf die Mosel! 


Ausblick aus unserem Zimmer


Es gab im unteren Bereich ein Wohnzimmer, einen begehbaren Kleiderschrank und ein Bad mit riesiger ebenerdiger Dusche. Dann kam man über eine Wendeltreppe in das darüber liegende Schlafzimmer. Sprachlos war ich ja schon, aber jetzt blieb mir echt die Spucke weg. 


Blick von der Wendeltreppe ins Badezimmer




Wer gerne Wein trinkt und mal für ein paar Tage dem Alltag entfliehen will, der ist in diesem Hotel genau richtig. Zauberhaft die vielen kleinen Gässchen und alten Häuser in und um Traben Trarbach. Auch Trier ist wirklich eine wunderschöne Stadt mit ganz viel Charme! 


Ausblick aus unserem großen Dachfenster im Schlafzimmer


Das Hotel hatte uns am zweiten Tag eine Picknicktasche voll bepackt mit leckeren Sandwichs, Gemüse, Obst, Pralinen und einer Flasche Sekt mitgegeben, die wir dann auf einem Weinberg auspackten. 

Unser Picknick-Plätzchen


Und abends im Hotel hatten wir noch ein 5-Gänge Menü mit Weinbegleitung, wovon mir Alex gar nichts erzählt hatte. Ich muss sagen, die 6 Gläser Wein intus haben sich richtig gut angefühlt. Die Weine waren aber auch wirklich lecker und der Kellner wollte und wollte nicht aufhören nachzuschenken :D

Ein Teil des Restaurants


Es war einfach eine ganz wunderschöne Zeit und ich kann immer noch nicht fassen, dass Alex das alles für mich geplant hat.




Wie die Tage an der Mosel endeten???
Tja, jetzt sitze ich daheim vor dem Computer und starre immer wieder auf diesen Ring am Finger. 


Ab jetzt für immer…

Liebe Grüße Seli

P.S. Ich hoffe ihr verzeiht mir, wenn ich in nächster Zeit nicht so regelmäßig wie bisher bloggen werde. Aber die kommenden Wochen stehen so viele Termine an, dass ich wahrscheinlich nicht dazu komme jeden Samstag in der Woche einen neuen Post zu veröffentlichen!

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